Geschichte

 

Vor 40.000 Jahren wurde die Gegend, in der heute Sydney liegt, zum ersten Mal besiedelt. Zur Zeit der Kolonisation lebten dort etwa 8.000 Aborigines. Belegt ist dies durch die vereinzelt erhaltenen Felszeichnungen.

 

1770 entdeckte James Cook die Botany Bay nahe dem heutigen Sydney. Am 26. Januar 1778 erreichten 800 Gefangene und 500 Soldaten/Matrosen ihre Schiffe, um eine Sträflingskolonie zu errichten.

 

Erst 40 Jahre später unter dem Gouverneur Lachlan Macquairie wurde die Strafkolonie durch den Bau einer Infrastruktur zur Stadt aufgewertet. 1831 sandte Macquairie drei Entdecker ins Landesinnere, um einen Weg über die Blue Mountains zu finden. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Landesinnere besiedelt und die ersten Vororte Sydneys entstanden. Zum wirtschaftlichen, industriellen und kulturellen Mittelpunkt wurde Australien endgültig nach dem ersten Goldrausch 1851. Das umliegende Gebiet wurde immer dichter besiedelt.

 

Um 1925 zählte Sydney bereits eine Million Einwohner; wegen der Weltwirtschaftskrise waren 1931 später ein Drittel der Erwerbstätigen arbeitslos. Ein Jahr später hatte sich die wirtschaftliche Situation bereits verbessert und die Sydney Harbour Bridge wurde errichtet.

 

Der 2. Weltkrieg hatte kaum Einfluss auf die Stadt selbst; doch nach seinem Ende kamen immer mehr Immigranten aus Europa in die wichtigste Stadt Australiens. In den 70er und 80er Jahren erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung und im Central Business District wurden zwischen den viktorianischen Bauten viele Hochhäuser errichtet.

 

Zur Jahrtausendwende wurden in Sydney die Olympischen Spiele veranstaltet. Heute hat Sydney inklusive der näheren Umgebung über 4 Millionen Einwohner und ist damit die größte Stadt Australiens. Im Laufe der Jahrhunderte sind viele Einwanderer nach Sydney gekommen; die Bevölkerung besteht unter anderem aus Chinesen, Libanesen, Koreanern, Griechen und den Nachkommen der englischen Kolonialherren.

 

Englisch lernen

Englisch lernen auf Sprachreisen nach Australien.